Das Abstillen – Ein Rückschlag

Das Abstillen lief gut. Wirklich gut. Die Wundermädchen schienen zufrieden, ich war zufrieden, alles war schön. Doch dann geschahen zwei Dinge. Über Ostern wurden wir krank. Zuerst der Wundermann, dann die Mädchen, dann ich. Eine böse Erkältung mit Halsschmerzen und Fieber.

Tja, und dann… dann aßen die Mädchen zwei Tage einfach nicht, wollten nicht trinken, keine Flasche, auch nicht mit Muttermilch. Ich habe sie dann voll gestillt, das war das Einzige, was sie akzeptierten. Mein Körper schaltete sofort wieder auf volle Produktion um und wir waren in puncto Abstillen wieder auf Anfang. Denn so schnell, wie mein Körper wieder auf volle Produktion schaltet funktioniert es umgekehrt eben nicht.

Eine Woche nach Genesung wurden die Mädchen geimpft (MMR + Windpocken) und M. litt dieses Mal schrecklich unter den Nebenwirkungen, sie war extrem quengelig, anhänglich, nur an der B.rust zufrieden. Also stillte ich sie, so wie sie es verlangte.

Der Zwischenstand: A. stille ich abends und ein- bis zweimal in der Nacht, M. stille ich noch einmal am Nachmittag, abends und in der Nacht mindestens drei Mal. Wir gehen diesen Weg weiter. Langsam, behutsam und für jedes Wundermädchen in dem Tempo, das ihr und mir gut tut.

Advertisements