Ein heikles Thema.

Mara kommentierte zu meinem letzten Post: „Mmh, ich frage hier ein bisschen provokant: Und wenn ihre Körper nicht perfekt wären? Es wären ja dennoch – und schon jetzt – eure beiden Kinder, oder?“ und spricht damit ein Thema an, dass ich schon öfter für einen Post andachte, ich aber immer wieder verschoben habe. Denn es ist kontrovers, jeder hat seine eigene Meinung dazu und ich muss zugeben, dass genau das Thema eines ist, wo es mir sehr schwer fällt andere Meinungen zu tolerieren. Ich bemühe mich immer es trotzdem zu tun, es gelingt mir jedoch selten ohne Zähne knirschen…Nähern wir uns mal vorsichtig an:

Liebe Mara,ich danke dir sehr für diesen Schubs, denn nun bearbeite ich hier ein Thema, dass mir sehr am Herzen liegt.

Wir leben in einer Zeit, in der die medizinischen Diagnoseverfahren immer besser werden und Probleme immer früher erkannt werden. Eigentlich ist das gut, sollte man meinen. Das kann es auch sein, ist es aber nicht immer. Sprechen wir doch zum Beispiel über die Möglichkeit bei einem Ungeborenen um die 12. SSW herum eine Nackenfaltenmessung vornehmen zu lassen um einen möglichen Gendefekt frühzeitig zu erkennen. Wir haben uns bewusst gegen diese Untersuchung entschieden. Warum? Weil die Ärzte dir als Ergebnis ausschließlich eine Wahrscheinlichkeit geben. Und dann ist man als Eltern je nach Wahrscheinlichkeit gezwungen eine Entscheidung zu treffen: Soll eine weiterführende Diagnostik gemacht werden? Der Wundermann und ich waren uns in einem Punkt immer einig. Eine Abtreibung käme niemals in Frage, egal bei welchem Ergebnis. Also war diese Untersuchung für uns völlig überflüssig. Wusstet ihr, dass die meisten Eltern, die diese Untersuchung vornehmen lassen und als Ergebnis eine hohe Wahrscheinlichkeit für einen Gendefekt erhalten, ihr Kind abtreiben lassen? Ich will gar nicht wissen, wie viele dieser Kinder gesund zur Welt gekommen wären.

Schon sind wir beim nächsten Thema. Haben Kinder, die nicht perfekt sind, weniger Recht auf Leben? Dürfen wir für sie entscheiden, was lebenswert ist? Mal angenommen, man erhält nach einer Fruchtwasseruntersuchung das Ergebnis, dass das Kind mit Trisomie 21 geboren wird. Das heißt noch gar nichts, außer dass das Kind eine Trisomie 21 hat. Wie schwer der Grad der Behinderung sein wird, wie selbstständig dieses Kind leben können wird und welche Fähigkeiten es besitzen wird (oder eben auch nicht) kann niemand vorher sehen. Wie schafft man es also, so eine Entscheidung zu treffen?

Der Wundermann und ich haben uns dennoch entschieden, die Feindiagnostik im 2. Schwangerschaftstrimester vornehmen zu lassen, jedoch nicht, um eine mögliche Behinderung auszuschließen, sondern um nach den Organen zu schauen, insbesondere das Herz. In meiner Familie gibt es viele Herzfehler und ich wollte sicher sein, dass meine Wunderwesen keine ernsthaften Probleme haben. Ich wollte mich im Fall der Fälle vorbereiten können wenn dort erkennbare Probleme vorhanden wären, ich würde dann z.B. dort entbinden, wo es die richtigen Ärzte für genau dieses Problem gibt, damit den Kindern sofort die beste medizinische Betreuung zuteil wird, die sie kriegen können. Ein Schwangerschaftsabbruch käme für mich nie in Frage, ganz egal, was die Ärzte uns über die Wunderwesen gesagt hätten. (Wusstet ihr, dass ein Schwangerschaftsabbruch mit medizinischer Indikation zu jedem Zeitpunkt der Schwangerschaft erlaubt ist? Wenn das Baby schon lebensfähig ist, wird es noch im Mutterleib getötet und dann auf die Welt gebracht.)

Ich bin keine Abtreibungsgegnerin, ich denke, jede Frau muss entscheiden dürfen, ob sie ihr Kind austragen möchte, oder auch nicht. Ich finde es aber schrecklich, dass wir die nicht perfekten Menschen immer mehr aus unserer Welt verbannen. Damit nehmen wir unserem Leben viel Farbe, nicht perfekte Dinge verlieren immer mehr ihre Berechtigung und werden gnadenlos aussortiert. Wieso gelten für die Menschen, die nicht in die Norm passen, andere Gesetze als für alle anderen Menschen?  Wer hat das Recht, das zu entscheiden, wer in welche Kategorie gehört und welches Gesetz Anwendung findet? Wieso dürfen Eltern Kinder töten lassen, weil sie nicht ins Schema passen und für die perfekten Kinder gibt es eine 12-Wochen-Grenze?

Es gibt bestimmt triftige Gründe für dieses Gesetz und mit Sicherheit auch viele Lebenssituationen, in denen es richtig sein kann. Ich kann mich aber nur schlecht mit dieser Art der Selektion anfreunden. Und in manchen Momenten macht es mir auch ein bisschen Angst, dass es überhaupt möglich ist.

Daher finde ich es wichtig, dass man sich bereits im Vorfeld Gedanken darüber macht, wie man handeln will, wenn das Ergebnis solcher Untersuchungen nicht wie gewünscht ausfällt. Manche Untersuchungen kann man dann direkt ausschließen, weil sie schlicht überflüssig sind. Und man darf nie vergessen: Die Hauptursache von Behinderungen sind nicht genetische Defekte sondern Dinge wie z.B. ein Sauerstoffmangel vor, während oder nach der Geburt oder Unfälle.

Es ist ein sehr, sehr komplexes Thema, zu dem ich noch so viel mehr zu sagen hätte. Das würde aber vermutlich ein ganzes Buch füllen.

Ich habe unglaubliches Glück. Im Moment entwickeln sich die Wunderwesen genau so wie sie sollen und ich habe auch noch nie in der Situation der Eltern gesteckt, die so eine Entscheidung treffen müssen/mussten. Mit Sicherheit weiß ich aber, dass ich meine kleinen Mädchen bereits seit dem Zeitpunkt liebe als die nette Labordame angerufen hat, um uns zu sagen, wie viele Eizellen erfolgreich befruchtet wurden. Ich erinnere mich genau an dieses mächtige Beschützer-Wut-Gefühl, als die Dame uns daran erinnerte, dass sie es vielleicht nicht schaffen und ich sofort losfahren wollte, um meine Babies abzuholen weil ich glaubte, besser auf sie Acht geben zu können. Das habe ich natürlich nicht getan, aber der Mutterinstinkt beherrschte mich ab diesem Zeitpunkt und ich kann mir nicht vorstellen, dass er je endet.Erst Recht nicht, wenn sie nicht perfekt sind.

In mir wohnen zwei kleine Menschen, die aus mir und dem Wundermann entstanden sind. Es sind meine Töchter und ich liebe sie, ich kann gar nicht anders. Ganz egal, was mit ihnen auf uns zu kommt, sie gehören zu uns und wir werden alles zusammen schaffen. Egal, was die Zukunft für uns bereit hält.

 

 

Endlich, ein Antwortpost.

Erst einmal ein dickes Dankeschön. Zu meinem vorletzten Post erreichten mich so viele Anregungen, Tipps, Kommentare…Wow! Und auch die Muc veröffentlichte eine sehr ausführliche Antwort, danke! Hier hat sich ein bisschen was verändert. Ich fühle mich tatsächlich nicht wohl, wenn es nicht ordentlich und sauber ist. Ich kann da auch nicht über meinen Schatten springen, es ist unabänderlich. Die Zeit mit M. und A. ist mir aber auch wichtig. Die Lösung: Der Wundermann und ich haben uns durchgerungen, eine Putzfee zu engagieren. Das heißt zwar, dass wir uns noch mal ein bisschen einschränken müssen, aber ihr habt vermutlich recht, das schenkt uns unglaublich viel Zeit. Am Mittwoch kommt unsere neue Putzfee zum ersten Mal, ich bin aufgeregt deswegen. Ein bisschen komisch fühlt es sich nämlich schon an. Was hat sich noch geändert? Ich lege mich nun Mittags mit hin. Das hat gleich zwei positive Auswirkungen auf unser Leben: A. und M. schlafen viel besser und länger und sind damit prima ausgeruht und ich schlafe auch ein bisschen mehr. Also bessere Laune für alle. Außerdem habe ich mir eine Stunde Haushalt pro Tag  „erlaubt“. Ich nehme mir nicht mehr vor, was ich alles an diesem Tag schaffen will, sondern stelle mir die Eieruhr, erledige nach dem „Wichtigkeitsprinzip“ und höre auf, wenn die Zeit um ist. Wenn die Kinder mich in der Zwischenzeit brauchen, pausiert die Eieruhr. Im Moment spielen sie aber begeistert mit ihren Spieletrapezen und so habe ich tatsächlich ein bisschen Luft dafür. Ich habe mich getraut, mir einen Frisörtermin zu machen. Der ist zwar erst im November, aber: Ich habe Einen! Ich freue mich schon drauf, der Wundermann wird mich begleiten und um die Kinder kümmern, damit ich das volle Programm genießen und zwischendurch stillen kann. M. trinkt mittlerweile abends eine Flasche mit Pre, das tut mir tatsächlich auch gut. Ich versuche derzeit auch A. zu überreden, die lässt sich aber auf dieses Fläschchendings nicht ein. Versucht habe ich bisher verschiedene Sauger, auch solche, wo sie dieselbe Technik wie an der B.rust verwenden kann, Muttermilch statt Pre, um sie überhaupt da heranzuführen, andere Presorten, verschiedene Menschen, die ihr die Flasche geben wollten mit mir in der Nähe oder auch nicht, verschiedene Tageszeiten… Sie will einfach nicht. Gibt’s noch Tipps? Ich glaube, wir sind auf einem guten Weg.

Wenn die Sehnsucht gestillt wird

Wir feiern heute 35+5. Wer hätte das gedacht? Nun bin ich jeden Tag entspannter und ungeduldiger, mit soooo viel Vorfreude. Und nervös bin ich auch.

Zeit für ein kleines (Zwischen)resümee und Zeit, um mich mit meinem Wunderbauch zu versöhnen, ich war ihm ja zwischendurch sehr böse (http://emmaswunderwelt.blogspot.de/2012/02/abschied-und-ein-neubeginn.html).

Es gab Zeiten, da war ich ziemlich verzweifelt, habe nicht daran geglaubt, dass ich je eine Schwangerschaft länger als das erste Trimester erleben würde. Die Sehnsucht bestimmte mein Leben, ich habe mich völlig der Diktatur dieses Wunsches unterworfen. Nach dem Post machte ich eine Pause, die eigentlich nur eine Pause von der Kinderwunschmaschinerie war, denn meinen Zyklus und meinen Bauch beobachtete ich immer noch akribisch. Und die Sehnsucht war einfach nicht loszuwerden. Also wagten wir noch einen Versuch, den Letzten, der von der Krankenkasse unterstützt wurde. Dem Wundermann sagte ich, das sei definitiv das letzte Mal, aber ob ich das wirklich hätte einhalten können? Ich meine, diese Sehnsucht war einfach allmächtig und früher oder später hätte ich ihr nachgegeben. Da bin ich ziemlich sicher.

So starteten wir den „letzten“ Versuch im August. Endlich kam die Mens, endlich durfte ich spritzen und obwohl ich exakt dieselben Medikamente wie in den stimmulierten Zyklen zuvor hatte, reagierte ich anders, die gesamte Stimmu lief optimal, keine schlechten Nachrichten. Am 6.09. bekam ich also zwei Blastos zurück und die schlimme Zeit des Wartens brach an. Mein Körper verriet nichts, ich war mir sicher, dass es nicht geklappt hat. Schließlich war ich schon zwei Mal schwanger, wenn auch nur kurz, und das fühlte sich anders an. Also schmiedete ich Reisepläne, ich brauchte was zum Festhalten, war schon wieder traurig und verzweifelt. Nur der Wundermann blieb gelassen, glaubte weiter fest an unser Glück und behielt Recht, am 16.09. hielt ich einen deutlich positiven Schwangerschaftstest in der Hand. Drei Tage später bestätigte der Bluttest die Schwangerschaft und seit dem 27.09. wissen wir, dass wir Zwillinge erwarten.

Dann begannen die Ängste. Bleiben Beide? Sind sie gesund? Ein paar Wochen begleitete mich auch extreme Schwangerschaftsübelkeit, die meinen Lebensraum auf Bett und Bad beschränkte. Aber als das endlich aufhörte durfte ich eine ziemlich unkomplizierte Schwangerschaft erleben, mit so vielen wundervollen Momenten. Das erste Kitzeln im Bauch, die ersten Rundungen, die ersten deutlichen Tritte, die ersten Beulen, die ersten Reaktionen auf Geräusche… Es war und ist eine wundervolle Zeit und ich bin unglaublich dankbar für das Alles.

Nun sind wir im Endspurt und es erwarten uns so viele weitere erste Male. Die Sehnsucht ist nicht gestillt, sie ist nur anders. Unbeschwerter, glücklicher, hoffnungsvoller. Bald sind wir Eltern. Es kann einfach nichts Schöneres geben.

Ich komme zu nix…

Ihr Lieben,

hier ist gerade echt der Wurm drin. Ich, im Beschäftigungsverbot, versinke gerade ein bisschen im Chaos und komme zu nix. Ich hatte so viele Pläne (Plätzchen backen, Weihnachtsmarmelade kochen, nähen, vielleicht ein bisschen stricken, Freunde treffen und den alltäglichen Wahnsinn bewältigen) und umgesetzt ist nahezu gar nix. Ich komme kaum dazu, alle Blogs zu kommentieren (lesen tue ich sie jeden Tag), geschweige denn einen eigenen Eintrag zu posten. Und dabei habe ich so viel zu erzählen… Woran es liegt? Ich weiß es auch nicht.  Ich stehe auf und zack! ist es schon wieder Abend und meine Wenigkeit völlig kaputt. Der alltägliche Wahnsinn scheint mich voll zu beschäftigen…

Aber nun mal der Reihe nach. Als erstes ein Dankeschön für den vielen Zuspruch, der hat wirklich gut getan und meine Meinung noch einmal verfestigt. Ich bleibe so lange zu Hause und die Meinungen der Anderen perlt nun besser an mir ab.

Dann zu den wichtigen Neuigkeiten: Letzten Donnerstag (jaja, ich weiß, Asche auf mein Haupt…) hatte ich wieder einen Vorsorgetermin, den der Wundermann natürlich begleitet hat. Meine kleinen Wunderwesen sind fröhlich und nun ungefähr so groß wie eine Banane und auch in etwa so schwer. Sie sind gleich groß, damit wohl auch gleich gut versorgt. Mein Blutdruck ist nun in einen Bereich der den Arzt nicht mehr die Stirn runzeln lässt, mein Eisenwert ist trotz Tabletten stark gesunken, so dass ich jetzt zwei von den Dingern nehmen muss. Und wir haben ein sehr vorsichtiges Outing bekommen: Vermutlich erwarten wir zwei Mädchen. Der Arzt betonte, dass er sich nicht ganz sicher ist, weil die Beiden arg zappelig waren und eines sich ein wenig unter dem Schambein versteckte, sich nicht richtig zeigen wollte und wir auf keinen Fall schon rosa Sachen kaufen sollen, aber er glaubt, es sind zwei Mädels. Meine Schwiegermutter lässt sich von solchen Eventualitäten natürlich nicht aufhalten und hat gestern rosa Wolle eingekauft. Hab sie vorsichtig erinnert, sie hat aber abgewunken und glaubt fest an die Mädchen. Dann wollen wir mal hoffen, dass es nicht doch Jungs werden, die dann rosa Mützchen tragen müssen…

Ich bin unglaublich glücklich gerade, den Wunderwesen geht es prima, mir geht es auch sehr viel besser, mein Gebärmutterhals liegt bei 5cm (YIPPIEH!) und ich glaube, dass ich die Beiden schon ab und an spüren kann. Sie kitzeln mich ganz zart, manchmal stupst auch etwas. Das Verliebtsein und die Ungeduld wächst jeden Tag.

Liebe kleine Wunderwesen,

egal was ihr seid, ihr werdet sooo sehnsüchtig erwartet. Und ich hoffe ihr verzeiht eurer Oma die rosa Sachen, falls ihr doch zwei Wunderjungs seid.

Neuigkeiten. Und ein paar Gedanken.

Schmierblutungen sind schrecklich und machen mir Angst. Auch wenn es schrecklich wenig ist und „altes“ Blut. Es macht mir auch immer noch Angst, wenn und während mein Arzt mir sagt, dass es den Wunderwesen gut geht. Blut in der Schwangerschaft ist mein persönlicher Albtraum. So gern würde ich genießen schwanger zu sein. Leider werde ich es wohl nicht schaffen diese glückliche Unbeschwertheit meiner ersten kurzen Schwangerschaft zurück zu bekommen. Hoffentlich spüre ich die kleinen Wesen bald. Das könnte helfen.

Gestern waren wir zum ersten Kennenlerngespräch mit einer Hebamme. Der Wundermann hat mich begleitet, denn er findet, es sei ebenso wichtig, dass sie auch ihm sympathisch ist, er will sich im Geburtsvorbereitungskurs und ihren Besuchen auch wohl fühlen,  und genauso bei der Babymassage, die sie auch anbieten würde.  Es ist eine kleine Praxis, die eine heimelige und familiäre Athmosphäre vermittelt, sie war sehr nett und wir glauben, dass wir richtig bei ihr sind. Da ich eine Risikoschwangere bin möchte sie die reguläre Vorsorge nicht so gern übernehmen, sondern empfiehlt das beim Arzt zu machen. Sie würde mich zusätzlich betreuen, um meine Ängste aufzufangen, um Fragen zu beantworten und zwischendurch nach dem Rechten zu sehen. Auch das finde ich ganz wunderbar: Sie war ganz ehrlich, und trotz ihrer 19 Jahre Berufserfahrung findet sie in meinem Fall eine ärztliche Vorsorge besser.  Wir waren lange bei ihr, sie hat sich viel Zeit zum kennenlernen und zum beantworten all unserer Fragen genommen.

Heute bin ich in der 12. SSW, genauer bei 11+5. Mein Risiko eines der Wunderwesen zu verlieren, sinkt drastisch. Nie hätte ich gedacht, es bis hierhin zu schaffen und nun bin ich schon da. Der Bauch beginnt sich zu runden und die Wehwehchen lassen langsam nach. Es wird auch Zeit, denn ich habe seit Stimubeginn 4kg verloren und langsam wird es nötig, dass ich beginne zuzunehmen. (Wer hätte gedacht, dass ich mir je wünsche endlich zuzunehmen?)

 
Ein kleines Dankeschön möchte ich auch noch hier lassen, für all meine Leser, egal ob ihr akiv kommentiert, stumm mitlest, Daumen drückt, euch mit mir freut, Fragen stellt, mich zurück auf den Boden der Tatsachen holt oder mir Feedback gebt, für eure zahlreichen E-Mails und für das Gefühl, dass es Menschen gibt, die mich verstehen. Manchmal erschrecke ich mich nämlich ein wenig über die Umgangsformen, die mir hin und wieder im Internet so über den Weg laufen und dann frage ich  mich, ob diese Menschen in ihrem realen Leben auch so mit ihren Mitmenschen umgehen. Es passiert in unserer kleinen Kinderwunschwelt immer wieder: Jemand wird schwanger und dann wird das Haar in der Suppe gesucht, ans Licht gezerrt und mit Genuss darauf herum gehackt.Diskussionen: sehr gern. Aber alles hat Grenzen und ich finde es sehr schade, dass man sich nicht trotz einer Kritik, die im Kopf herum schwirrt, auch ein bisschen freuen kann. Denn wenn niemand Erfolg hätte wäre der Weg, den wir gehen völlig hoffnungslos. Und in solchen Momenten freue ich mich umso mehr über euch. Danke.