Memoryanekdötchen

   
Vor Staunen bin ich fast umgefallen: 

Wir dachten, wir zeigen  M. heute mal, wie Memory funktioniert. Das Spiel haben wir bislang nur zum Tiere benennen, stapeln, etc. benutzt. Und nun dachten wir, wir versuchen mal tatsächlich damit Memory in einer leichten Version zu spielen. 

Erst nur mit drei Pärchen, dann mit vier und dann mit allen zehn Paaren. Wir legten die Karten in Reihen, damit sie es sich besser merken kann. Und sie hatte einen Heidenspaß! Ich hätte nie gedacht, dass sie sofort mit so vielen Karten spielen kann und war erstaunt, wie schnell sie das verstanden hat. 

Manchmal schätzt man sie doch ganz falsch ein. Und dann überraschen sie dich damit, wie groß sie schon sind. 

(A. genoss derweil Omazeit.)

Kleines Anekdötchen

Grenzen testen für Fortgeschrittene, oder auch: Wie M. einen Weg gefunden hat, ihre Grenzen millimetergenau auszuloten:

Ich: „Nein, M., du darfst nicht den Trinkbecher ausschütten. (Oder beliebigen anderen Unsinn einfügen.)“ 

M., überlegt, kichert: „Bisschen?“ und schüttet ein paar Tropfen. Nun lachen sich beide halb tot. 

Ich, mir mühsam das Lachen verkneifend: „Nein, auch nicht ein bisschen!“

(Wie soll man da ernst bleiben? Erziehung ist schwer.) 

  

Anekdote: Anwältin voller Vorurteile

Der Ehemann und ich waren bereits gestern (mangels Babysitter inklusive Kinder) bei einer Anwältin, um uns wegen eines Ehevertrages beraten zu lassen. Hier ein paar Auszüge aus dem Gespräch: 

Anwältin: „Und als was arbeiten sie, Frau Wunder? Teilzeit nehme ich an?“

Ich: „Ich bin festangestellte Heilerziehungspflegerin in Elternzeit und trete meinen Vertrag in einem Jahr wieder an.“

Anwältin: „450€-Basis?“

Ich: „Nein, 75%.“

Anwältin: „Oh. Das ist als Mutter aber viel.“

… 

Anwältin: „Im Falle einer Trennung blieben die Kinder sicher bei Ihnen, Frau Wunder?“
… 

Anwältin: „Das Sorgerecht bleibt bei beiden Eltern im Trennungsfall, aber sie müssen nur wichtige Sachen wie Taufe, Impfungen und so mit dem Vater besprechen. Sonst kann er ihnen nicht reinreden.“

Tjanun. Ich lasse das mal so stehen.