Idylle? Können wir auch. Teil 3

Es gab eine kleine Pause zwischen den Beiträgen über meine Wutzwerge hier und hier und diesem hier, denn wir waren krank. Zuerst die Kinder mit Mandel- und Bindehautentzündung, dann ich (und zwar so richtig, so krank war ich schon sehr lange nicht mehr) und dann erwischte es natürlich auch noch den Wundermann. Zusätzlich zum Vorweihnachtstrubel war reichlich los hier. Aber nun denn, nun erzähle ich mal, wie das hier so läuft, wenn ich mich abends nicht in den Schlaf ärgern muss. 

Idealerweise wachen die Kinder selbst auf, wecken ist immer ein Garant für schlechte Laune. Dann wird gekuschelt, gelesen und langsam, ganz langsam aus dem Bett getastet. Windeln aus, Klamöttchen an, Nachmittagssnack. Überraschenderweise ist das tatsächlich immer unkompliziert. Dann geht es raus. Immer. Egal bei welchem Wetter. Auch ich besitze Regenhose und Stiefel, denn im Haus bleiben ist keine Alternative. Wenn meine Kinder nicht draußen waren sind sie UNERTRÄGLICH. Draußen ist immer alles gut und die Kinder so viel zufriedener. Wenn das Wetter grausig ist, reichen 30min zum Austoben und Pfützen hüpfen, sonst bleiben wir, bis wir mit dem Kochen beginnen müssen. 

Manchmal kommen hungrige Kinder rein, dann gibt es noch einen winzigen Snack. Anschließend kochen wir. Oft zu viert, wenn der Papa schon da ist, sonst eben zu dritt. Das machen beide total gern und Streit gibt es da auch selten. Sie dürfen bei allem mithelfen und sind zufrieden. Nur ein entsprechendes Zeitfenster braucht man, denn es dauert schon sehr viel länger als allein. 

Wir essen abends immer gemeinsam. Die einzige Ausnahme ist der Donnerstag, denn da habe ich Spätdienst. 

Gerade sind sie sehr nörgelige Esser, das ist ein wenig anstrengend. Unsere Kinder dürfen ein Brot oder Obst essen, wenn sie das Essen nach dem Probieren noch immer verschmähen. Lief der Nachmittag gut, hat man gute Chancen auf ein entspanntes Abendbrot. Wenn nicht, entlädt sich hier die Stimmung des Tages. 

Nun gucken die Kinder mit einem Elternteil Sandmann, der andere darf das Chaos der Küche beseitigen. Dann machen sich alle Familienmitglieder bettfein, mit viel Trubel im Bad. Wir singen, um das Zähneputzen zu überstehen und dann Sicht jedes Kind noch eine gute Nacht-Geschichte aus, die im Bett gelesen wird. Oft gucken wir im Bett (Schande über uns) noch eine Folge Lassie auf dem Tablet und dann werden die Kinder in den Schlaf gekuschelt. M. schläft schnell, A. braucht lange. Und dann, dann beginnt die Zeit für Erwachsene. 

So geht es auch. Manchmal. 

    

Kerstin von chaoshochzwei erzählt hier von ihrem Alltag mit Zwillingen und Baby. 
Von WunschkindmalZwei könnt ihr hier lesen. 

Und Sarah von Mamanibloggt berichtet hier von ihren Wutzwergen. 

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Ein Kommentar zu “Idylle? Können wir auch. Teil 3

  1. Pingback: Zwei Zweijährige sind (nicht immer) Chaos pur « Chaos² – Familienwahnsinn im Doppelpack

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