Anekdote: Anwältin voller Vorurteile

Der Ehemann und ich waren bereits gestern (mangels Babysitter inklusive Kinder) bei einer Anwältin, um uns wegen eines Ehevertrages beraten zu lassen. Hier ein paar Auszüge aus dem Gespräch: 

Anwältin: „Und als was arbeiten sie, Frau Wunder? Teilzeit nehme ich an?“

Ich: „Ich bin festangestellte Heilerziehungspflegerin in Elternzeit und trete meinen Vertrag in einem Jahr wieder an.“

Anwältin: „450€-Basis?“

Ich: „Nein, 75%.“

Anwältin: „Oh. Das ist als Mutter aber viel.“

… 

Anwältin: „Im Falle einer Trennung blieben die Kinder sicher bei Ihnen, Frau Wunder?“
… 

Anwältin: „Das Sorgerecht bleibt bei beiden Eltern im Trennungsfall, aber sie müssen nur wichtige Sachen wie Taufe, Impfungen und so mit dem Vater besprechen. Sonst kann er ihnen nicht reinreden.“

Tjanun. Ich lasse das mal so stehen.

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Wochen(glück)-Rückblick 19042015

Was hat mich in dieser Woche glücklich gemacht?

 

  

Meine Mädchen, die so frei und unbefangen auf fremde, ältere Kinder zugehen und es meist schaffen, mitzuspielen. Die Kommunikation, die trotz der wenigen Sprache einfach funktioniert-es fasziniert mich sehr.

 A., die wirklich bei Allem helfen möchte. Deswegen hat sie nun ihren eigenen Wäscheständer und ist sehr beschäftigt.

Unser schöner Garten, der ein bisschen mehr Pflege verdient hätte.   

 

Dieses wunderbare „Einfach-so“-Geschenk. Ich habe mich so unglaublich darüber gefreut. Es zaubert immer noch ein Lächeln. Danke! ❤  

Denise von Fräulein Ordnung fragt das jedes Wochenende. 

Und was hat euch glücklich gemacht? 

Und noch einer großen Liebe muss ich auf Wiedersehen sagen. 

Nach dem erfolgreichen Abstillen stand noch ein Abschied an. Meine heißgeliebte Federwiege wurde nun wirklich zu klein für die Mädchen. Seufz. 

 

23 Monate war sie unser wichtigstes Utensil, die Kinder haben sich unglaublich wohl in ihr gefühlt. Wie oft habe ich ein Kind mit dem Fuß gewippt, um es zu beruhigen, während ich die Andere stillte. Tagsüber wurden alle Schläfchen darin gehalten. Wenn es nachts schlecht lief: In der Federwiege schliefen sie immer ein. Sie war mit im Urlaub, bei Freunden, im Garten. 

 

  

  

  

Lange habe ich es hinausgezögert, habe gehofft, die xxl-Version gebraucht zu bekommen, aber nun musste ich es einsehen. Die Füße schauten raus, es ging nicht mehr. 

Gestern habe ich sie abgebaut und erst mal im Keller verstaut, weil ich mich noch nicht ganz von ihr trennen kann. Vielleicht hebe ich sie auch auf, wer weiß. 

Meine Babys werden groß. 

Schnüff. 

 

 

(Ein letztes Bild vorm Abbau)

 

  (Zack, da ist sie weg. Seufz.)