„Mal eben“

Wisst ihr noch, als „mal eben“ auch „mal eben“ war? Als man mal eben in die Stadt ging, mal eben jemanden besuchte, mal eben einkaufte, mal eben Arzttermine wahr nahm? Das ist so lange her. Nun ist so eine Aktion immer ein Halbtagsevent, dass Einiges an Organisation fordert.

So plage ich mich schon seit geraumer Zeit mit Schmerzen und tauben Gefühl am rechten Arm von der Schulter bis zu den Fingerspitzen. Ich hätte mal eben zum Arzt gehen sollen. Da ich aber die Wahl hatte zwischen Kinder mitnehmen oder Zähne zusammenbeißen, schonen, cremen, baden, wärmen und fest hoffen, dass es wieder verschwindet, wählte ich Letzteres, denn, seien wir mal ehrlich, mit den zwei brüllenden Arztphobikern in eine Praxis gehen und sich ordentlich behandeln lassen ist vermutlich utopisch. Und so hoffte und hoffte ich- natürlich vergebens. Heute meldete ich mich dann bei der Arbeit krank, denn ich konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie ich erwachsene Menschen pflegen sollte. Der Wundermann schickte mich zum Arzt, der eine Überbelastung und schlimmste Muskelverspannungen diagnostizierte. Spritze, ein bisschen Drücken hier und da (AUA!) und ein paar weise Ratschläge (einseitige Belastung vermeiden! Nicht ständig die Kinder tragen! Sport! Zeit zur Entspannung nehmen! Hahaha.) und Morgen wiederkommen. Hmpf. Morgen muss ich dann wohl mit Kindern gehen. Hach ja. Als „mal eben“ noch „mal eben“ war.

Advertisements

Die Buggyfrage

Bisher sind wir stolze „Fahrer“ eines Boogaboo Donkey Twin. Wir sind mehr als zufrieden, er hat bisher alle Herausforderungen, ohne mit der Wimper zu zucken, gemeistert. Ich glaube, das war eine gute Entscheidung. Nun planen wir nächstes Frühjahr aber eine Flugreise und überlegen an einem Buggy herum. Worauf ich achten muss, konnte ich hier sehr kompakt nachlesen, auch, wenn es hauptsächlich um Einlingsbuggys geht. Immerhin ein Modell (Inglesina Twin Swift) wird vorgeschlagen. Aber der Markt gibt doch Einiges her und die Weiten des Internets können einem viel erzählen. Also hoffe ich, wie so oft, auf eure Tipps: Ein bezahlbares Modell, bei dem man beim Schieben nicht die Krise kriegt? Vermutlich werde ich mich dann nach einem gebrauchten Modell umsehen, aber ich wüsste gern zuerst, was ich will. 😉

Ein liebstes Hobby

Meine Wundermädchen sind gerade ganz verrückt nach Knete, oder „Ete“, wie A. so schön sagt.

Natürlich kneten sie nicht, wie man sich das sonst so vorstellt. Sie zerbröseln, matschen, erkunden und fordern Mama auf Kugeln zu formen oder Tiere auszustechen, die sie dann zerstören können. Mittlerweile versuchen sie selbst auszustechen, das gelingt aber noch nicht sehr gut. Das Schöne an diesem Spiel: Sie lassen sich wirklich lange und ausgiebig damit beschäftigen. Aber, und hier ist der Haken: Leider, leider hält die gekaufte Knete nicht sehr lange.

Gerade kneten wir mit der letzten Farbe aus dem gekauften Set und eigentlich möchte ich keine Neue kaufen, sondern selber machen. In den großen Weiten des Netzes findet man tausende Rezepte, das überfordert mich etwas. Also, liebe Internetmenschen: Ich suche das ultimative Rezept für Knete. Habt ihr es? Lasst ihr mich teilhaben?

IMG_2779-0.JPG

Anekdötchen aus der Nacht

Sie schlief ein, völlig erschöpft von der nachmittäglichen Gartenparty, bei der wir auch zu Abend aßen. Sie schlief unruhig, wälzte sich, verlor dauernd ihren Schnuller und fand ihn nicht wieder. Dann war sie ab 21 Uhr wach. Sie trank 240ml Wasser, erklärte dauernd „Popo! Da!“ und zeigte auch auf solchen. An der Front gab es aber beim besten Willen nichts zu entdecken. Langsam war ich genervt und müde, ich bin noch stark erkältet und meine Geduld macht mit meiner Gesundheit gerade ausgiebig Urlaub. Um 23.30Uhr stand ich völlig entnervt auf und schmierte meinem Kind ein Brot, ich weiß selber nicht, warum. Das inhalierte sie, rollte sich zufrieden zusammen und schlief. Was das allerdings mit ihrem Popo zu tun hat, muss sie mir bei Gelegenheit noch erklären.

(A. sagt seit zwei Wochen mit dem Wort „Popo“ und darauf zeigen, dass sie gewickelt werden muss. Und sie sagt schon sehr lange „namnam“, wenn sie Hunger hat. Warum der Hunger letzte Nacht im Popo saß wüsste ich sehr gern.)