Krankenhaus, die Nachwehen.

-M. will nicht mehr fest in den Arm genommen werden.
-Sie wird sehr schnell wütend und verzweifelt.
-Sie möchte nur mit Körperkontakt schlafen.
-Man darf ihre Hände nicht anfassen.
Laute Geräusche machen ihr Angst,
-Sie brabbelt sehr viel mehr als vorher.
-Sie lässt ihre Schwester nicht aus den Augen.
-Sie will nicht Auto fahren.

-A. lässt mich nicht aus den Augen.
-Sie verlangt danach, gestillt zu werden obwohl sie längst abgestillt war.
-Sie schläft nur neben mir. Sie bleibt auf keinen Fall bei ihrem Papa, wenn ich duschen will oder zur Toilette.
-Sie ruft dauernd nach mir.
-Sie spielt nun sehr ausdauernd allein.
-Ich muss beim essen neben ihr sitzen., damit sie nicht weint.

Und ich?
Ich bin müde. Sehr müde. Erst jetzt spüre ich, wie anstrengend alles war. Ich hoffe fest auf ein baldiges Ende der Nachwehen, damit ich Zeit zum Luft holen habe.

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2 Kommentare zu “Krankenhaus, die Nachwehen.

  1. Uff, was für ein gruseliger Alptraum! Ich wünsche euch, dass die kleinen Seelen bald wieder zur Ruhe kommen. Ich kann mich an einen Krankenhaushalt erinnern. Da war der große Sohn vielleicht zwei Jahre alt. Wir mussten zwei Nächte bleiben wegen Verdacht auf Gehirnerschütterung. Etwa ein halbes Jahr hatte er panische Angst vor weißen Kitteln. Ich drücke euch alle Daumen!
    Ganz liebe Grüße,
    Mara.

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