Morgen

Nur noch einmal schlafen, dann werde ich mit M. in das Krankenhaus fahren. Ich werde A. zurücklassen müssen und vielleicht ist das die schwerste Woche seit Langem.

Ich habe keine Ahnung, was uns erwartet. Wie wird das Zimmer sein? (Wir werden es teilen müssen, das weiß ich schon. Nur: Mit wem?) Welche Untersuchungen werden gemacht? (Bis jetzt weiß ich nur von einem MRT.) Wie wird M. mit der Situation zurecht kommen? Und A.? Wir waren noch nie so lange voneinander getrennt. (Sie fehlt mir jetzt schon.) Was für ein Untersuchungsergebnis erwartet uns? (Das macht mir Bauchweh.) Werden wir Donnerstag wirklich wieder nach Hause dürfen? (Wir wurden mehrmals darauf hingewiesen, dass es auch länger dauern kann.) Wie werden wir dort schlafen? (M. hat noch nie in einem Gitterbett geschlafen.)

Ich bin nervös und gelassen zugleich, das Gedankenkarrussell dreht sich bis jetzt noch recht gemächlich. Aber, wie ich mich kenne, wird es kommende Nacht deutlich an Tempo zunehmen.

Ihr Lieben, ihr habt schon auf verschiedenen Wegen so viele gute Wünsche dagelassen. Jetzt können wir noch mal ein paar Daumen und gute Gedanken gebrauchen. Ich danke euch sehr. ❤

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9 Kommentare zu “Morgen

  1. Liebe Emma. Ich verfolge deinen Blog schon sehr lange… Ich habe selber noch keine Kinder, aber ich kann mir vorstellen, dass das eine ziemlich harte zeit für dich und deine Familie ist. Ich wünsche deiner Tochter alles Gute! Ihr werdet es schaffen! Sei stark für dein Mädchen… Ich kann dir nicht praktisch helfen oder ähnliches, aber eins möchte ich diese Woche ganz besonders für dich tun, weil ich glaube, dass es das einzige ist, was uns Hoffnung, Trost und Kraft schenkt… Ich werde für euch beten, zu meinem himmlischen Vater. Gott hält euch in seiner Hand! Seid gesegnet!

  2. Ich war schon zweimal mit Emil in der Klinik, stationär. Anton hat das ehrlicherweise genossen, weil er ausnahmsweise mal die volle Aufmerksamkeit hatte. A. wird sicher ein paar schöne Tage mit Papa exklusiv haben!!!

    Zum Thema Schlaf. Du bist eine tolle, starke Mama. Lass dir nichts einreden. Ich habe stur mein Kind in mein winziges Krankenhausbeistellbett geholt, es in meinem Arm schlafen lassen, das Gitterbett nur genutzt wenn ich schnell mal ‚wohin‘ musste. Es ist alles aufregend genug, da muss man nicht auch noch getrennt schlafen lernen. Da wird niemand etwas gegen sagen, und wenn doch, habne sie Pech gehabt. Mach alles so, wie es sich richtig anfühlt.

    Vielleicht darf A. Euch ja besuchen, zum Spaziergang, im Krankenhaushof? Die Kleinen waren ja auch noch nie voneinander getrennt, oder? Dann sehen sie sich wenigstens kurz. So haben wir das gemacht.

    Du schaffst das. Alles wird gut. Haltet durch. Alles, alles Gute.

  3. Gute Wünsche und gedrückte Daumen auch von mir!
    ich musste mit dem Babysohn ins kh als er 9 Monate war. I’m Zimmer Warne noch zwei andere babies – aber keine Mütter dazu. das gibt’s leider auch, aber dann musst du dich nicht mit merkwürdigen Leuten herumschlagen.
    und zum schlafen : wenn gar nicht geht, nimm sie einfach mit auf deine liege, besser als wenn alle bei so viel Aufregung unqusgeschlafen sind.

  4. Wünsche euch auch alles Gute! Das mit dem Schlaf kriegt ihr hin! Wir haben ja auch Familienbett daheim und im KKH Gitterbett und Liege. Er ist mit mir auf der Liege eingeschlafen, dann habe ich ihn ins Bett gelegt und in der Nacht wieder zu mir geholt, wenn er aufgewacht ist. Wünsche euch gute Nerven und ruhige, Zimmernachbarn!

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