Abendrituale

Ein Abend bei uns zu Hause ist in etwa so:

Gemeinsames Essen um 18.00Uhr. Das ist, bis auf Sonntags, unsere einzige Mahlzeit zu viert. Wir essen abends warm, richtig schön ist es, seit die Mädchen das essen, was wir essen. Dann darf ein Elternteil das Chaos beseitigen (meist ich) und der Wunderpapa verbringt noch ein wenig Zeit mit den kleinen Rabauken, die ihre letzten Reserven noch mal für das Spiel mit ihrem Papa nutzen. Meist wird es ab hier ein bisschen mühselig, sie werden dann schon oft sehr quengelig. Das hört auf, sobald sie „bettfein“ gemacht werden, das lieben sie nämlich. Das machen sie auch mit ihrem Papa, und was könnte es Besseres geben als Exklusivzeit mit ihm? Dann ist es ungefähr 20.00Uhr, ich gehe mit M. ins Bett (die Kinder schlafen bei uns in großen Beistellbetten), stille sie und dann kuschelt sie sich in den Schlaf. Währenddessen ist noch mal Papa-A.-Zeit, die sie sehr genießt. Bis vor ein paar Tagen schlief sie auch immer beim Wundermann in der Federwiege ein, aber das mussten wir leider wieder aufgeben, da sie plötzlich beim Umzug ins Bett wach wurde und fand, sie sei ausgeschlafen. Jetzt spielt sie, bis M. schläft und kommt dann zu mir ins Beistellbett, manchmal will sie gestillt werden, aber immer in den Schlaf gekuschelt werden. Das geht auch nur mit Mama, Papa bringt sie nur in der Wiege zum Schlafen. Für mich bedeutet das, dass ich zur Schlafzeit zu Hause sein muss. Yvonne ich das mal nicht (weil ich z.B. arbeite) schlafen sie zuerst in der Federwiege und ziehen dann ins Bett um, wenn ich komme. Die ganze Nacht in der Wiege bleiben wollen sie nicht.

Wir feilen immer noch daran, zufrieden sind wir noch nicht. Daher frage ich: Wie sehen eure Abende aus? Habt ihr besondere Rituale? Was brauchen eure Kinder um gut in den Schlaf zu finden? Ich freue mich auf eure Inspirationen!

Advertisements

9 Kommentare zu “Abendrituale

  1. Ich finde euer Abendritual klingt sehr schön 🙂 Wir haben nur ein Baby und vermutlich wird unser Ritual auch keine Inspiration sein, aber ich erzähle trotzdem mal davon 🙂
    Unser Sohn ist er 9 Wochen alt, und vielleicht noch etwas zu klein für ein richtiges Abendrutial.
    Er schläft aber schon durch, und wird fast täglich zur selben Zeit am Abend müde. Dann gehen wir ins Schlafzimmer, dort steht sein und unser Bett. Ich ziehe ihn aus und er darf einen moment nackigstrampeln.
    2× die Woche badete er im Tummy tub. Die anderen Tage gibt es Katzenwäsche mit dem Waschlappen. Dabei „unterhalten“ wir uns ruhig über den Tag oder das, was am nächsten Tag kommen wird.
    Es gibt noch eine kurze Babymassage und weitere unterhaltungen zwischen uns beiden 😉
    Danach ziehe ich ihm den Schlafi an, und wir kuscheln im Bett und lesen unser Buch „sleepy kittens“ Wenn er dabei noch nicht eingeschlafen ist gibt es noch ein kleines Gute nacht lied 🙂 Spätestens dann ist er eingeschlafen.
    Mal sehen wie lange wir das so machen können, noch ist er ja sehr klein. Ob sein Papa oder ich ihn in den Schlaf begleiten ist egal, es funktioniert bei noch bei uns beiden. Ich liebe diese Zeit sehr, und begleite ihn soo gern in den schlaf 🙂

    Gruß Taly

  2. Also,bei uns ist es ähnlich und doch anders.
    Wir essen ebenfalls gemeinsam gegen 18Uhr (sollte der Papa noch unterwegs sein dann auch etwas später oder in ganz seltenen Fällen auch nur zu dritt) Dann ist nochmal Spielzeit,meist kommen dabei gerade Bücher ins “Spiel“ oder es ist Badezeit. Dann gibt’s auch hier Exklusivzeit Mama und Mädchen und Papa mit dem Bub,Zähne putzen,aufräumen in den Kinderzimmern und dann kriegen sie getrennt voneinander die Gute Nacht Milch-Aufteilung wie zur Exklusivzeit. Unsere sind da mittlerweile flexibel wer da Flaschenkzuscheln darf.
    Wenn es doch mal so ist dass ich alleine bin dann gibt’s 2Möglichkeiten Milchflaschenkuschelzeit nacheinander oder wir kuscheln uns zusammen in ein Zimmer.

  3. Hmmm,ich hab noch vergessen dass jeden Abend die Kitty,die Püppi,die Kuscheljule mit Ersatzschnulli gerichtet/sortiert werden und das Spucktuch darf bitte auch niemals im Bett fehlen.
    Henric reicht sein Wuff dem er oft noch Dinge erzählt vorm einschlafen.
    Wir machen auch schon immer Rolläden herunter und das Nachtlicht zum Trinken an.

  4. Wir haben einfach festgestellt,dass sich Rituale und damit verbundene wünsche phasenweise ändern.was wochenlang gut war ist auf einmal nicht mehr gut und wird vom Kind verändert.
    Das haben wir meistens,sofern praktikabel,mitgemacht.
    Wichtig war meistens die Reihenfolge der Handlungen,weniger die konkrete Uhrzeit-und:abdunkeln der Räumlichkeiten (dadurch wird das entsprechende Hormon gebildet)
    Ansonsten haben wir früh angefangen im Bett vorzulesen und später sind hör-CDs dazu gekommen…

  5. also ich habe damals immer benjamin blümchen gehört… . der kleine mann hört momentan immer könig der löwen.
    er wird bettfertig gemacht und bekommt dann noch eine flasche. machmal schläft er sofort. manchmal erzählt er sich aber auch noch ne runde.

  6. Meine Zwillingsjungs sind jetzt 19 Monate und wir haben zusammen vor 3 Wochen abgestillt.
    Damit verbunden war auch eine nötige Änderung des Abendrituals. Gleichzeitig sind sie in ihr eigenes Zimmer umgezogen. Mein Bauchgefühl sagte mir, dass es genau der richtige Zeitpunkt dafür ist.
    Jetzt ist es bei uns so:
    Gegen halb 7 gibt es Abendbrot, danach ist Badezeit, Zähne putzen ect.
    Wir machen alles zu viert. Nach dem Baden wird noch das Kinderzimmer zusammen aufgeräumt und dann evtl. noch Bücher angeschaut. Dann wird das Nachtlicht angemacht und die Kleinen kommen in ihre Schlafsäcke. Sie bekommen ihre geliebten Schnuller und dann wird in der Kuschelecke im Kinderzimmer zu viert gekuschelt, ich singe ein Gute-Nacht-Lied und danach gehts ins Bett.
    Wir machen das Licht aus, sagen Gute Nacht und gehen raus.
    Dann machen die 2 meistens noch 20 Minuten Quatsch, unterhalten sich und schlafen dann über Ihrem Singsang ein.
    Sie kommen sehr gut damit zurecht.

  7. Bei uns gibt es auch gegen 18 h Abendbrot. Meistens essen die Mädels und der Mann und ich essen später, wenn er von der Arbeit gekommen ist. Dafür frühstücken wir 4 aber immer zusammen 🙂
    Nach dem Essen spielen wir noch ein bisschen bis der Papa von der Arbeit kommt. Das ist meistens so gegen 19 h. Danach gehen wir alle zum Zähne putzen und Bettzeug anziehen. An manchen Tagen baden wir noch. Dann gucken wir noch zusammen Bilderbücher an. Anschließend legen wir die Mädels in ihre Betten (im eigenen Zimmer). Ein Elternteil verlässt das Zimmer und der andere singt ein Gute-Nacht-Lied und macht die Spieluhr an. Mädel B ist meistens schon nach wenigen Minuten eingeschlafen. Mädel A braucht ein bisschen länger und man darf das Zimmer nicht verlassen solange sie noch nicht schläft. Spätestens nach 30 Min. ist sie dann auch eingeschlafen. Wir haben für jedes Mädel eine Bettmaus und ein Kuscheltier (und diverse Schnuller) im Bett liegen.
    Wir Eltern wechseln uns wenn möglich jeden Tag ab. Leider muss ich das Ganze auch oft alleine machen, weil der Mann später von der Arbeit kommt. Aber der Mann bringt die Kinder auch manchmal ganz alleine ins Bett, wenn ich zB beim Sport bin.
    Das klappt eigentlich immer ganz gut. Und wenn sie nicht gerade krank sind oder von Zähnen gepiesackt werden, schlafen sie schön durch 🙂

  8. Unser Bettritual ist ganz klassisch und unspektakulär.mJe nachdem wird gegen 18 h und 19 h gegessen. Wenn meine M. ( 14 Monate) noch nicht müde ist, lass ich sie noch rumtoben. Dann gehen wir waschen oder baden, Zähne putzen, wickeln, umziehen. Dann räumen wir zusammen ihr Zimmer auf. Sie sagt dann Gute Nacht zum Papa. Dann gehen wir in ihr Schlafzimmer, ich mach Fenster und Vorhänge zu. Ich leg sie in ihr Gitterbett in ihrem Zimmer ( dort schläft sie schon seit 4 Monaten ), zieh ihr den Schlafsack an, setze mich auf den Boden, mach die Hände ins Gitterbett ( damit spielt sie noch) singe ihr ein Lied, wünsche ihr Gute Nacht, süsse Träume und dass ich sie lieb hab. Dann geh ich raus. Manchmal schläft sie sofort ein, manchmal wuselt sie noch ein paar Minuten rum, aber schläft selbständig ein. Zum Schlafen braucht sie nur ihren Schnuller, sonst liegt nichts im Bett. Dann schläft sie meist bis ca, 8:30 am nächsten Tag mit 1x Aufwachen zum Flasche trinken zwischendurch.
    That‘ s it.

  9. Aktuell sieht es bei uns relativ ähnlich aus zumindest der erste Teil.
    Wir essen um 18 Uhr Butterbrote. Danach wird gespielt und gequengelt, bis wir zwischen 19:00 und 19:30 Uhr irgendwann uns bettfein machen. Waschen oder baden, Zähne putzen, umziehen, …
    Im Anschluss wird ausgiebig gekuschelt, eine Milch getrunken und das Schlaflied gesungen. Wir legen sie noch wach ins Bett. Oft schlafen sie dann gut und recht schnell ein. Phasenweise braucht Prinzessin aber Einschlafbegleitung. Manchmal reicht meine Anwesenheit. Andere Male muss ich streicheln und Händchen halten.
    Im Großen und Ganzen klappt es ganz gut und sie schlafen kurz vor acht.

    Den Sonnenschein konnten wir schon immer so ins Bett legen. Es gab zwar Zeiten, da musste ich beide in den Schlaf streicheln, aber bei ihm kam das selten vor. Prinzessin ist früher nur auf dem Arm bzw beim Stillen eingeschlafen. Es war ein langer Weg zum Einschlafen im Bett.

    Noch vor dem Abstillen haben wir angefangen. Stück für Stück in Mini-Schritten. Auch heute achte ich darauf, wenn sie nicht alleine einschlafen können, möglichst wenig aktiv zu machen. Ich gehe mehrfach ins Zimmer. Reicht das nicht, bleibe ich im Zimmer. Versuche es mit summen und zuflüstern. Nächte Stufe wäre dann das Streicheln oder halten im Bett und nur wenn das alles so gar nicht hilft, nehme ich sie raus auf den Arm.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s