Urlaubsgefühle

Drei wichtige Dinge haben mich verlassen und machen eine Reise auf unbestimmte Zeit ohne mich: Mein Verstand, klare Gedanken und der Schlaf. Zack, weg sind sie. Fröhlich winkend haben sie sich auf den Weg gemacht und mich zurück gelassen.

Die Wundermädchen schlafen schlecht. Sie brauchen nachts so viel Nähe, schlafen nicht ohne Körperkontakt. Stehle ich mich mal davon, werden sie wach und weinen auf eine völlig neue, zutiefst verzweifelte Art bis ich sie wieder im Arm habe. Tagsüber ist M. auch total fixiert und anhänglich. Sie fremdelt jetzt schon (oder ist einfach sehr schüchtern?) und braucht immer jemand Vertrauten in Sichtweite.

Die Konsequenz daraus ist, dass der Schlaf aus meinem Leben verschwunden ist. Gedanken wabern durch mein Gehirn und lassen sich nicht greifen. Ich denke „ja, das ist Wichtig“ und schon ist es mir wieder entglitten. Manchmal stehe ich starrend in der Gegend und versuche mich krampfhaft zu erinnern, was ich gerade tun wollte. Gestern habe ich zum ersten Mal vergessen, den Herd auszuschalten.

Ich brauche Schlaf. Vielleicht mal drei Stunden am Stück? Dann bin ich bestimmt ein neuer Mensch. Bis dahin sitzt die schlechte Kopie von mir hier während das Original kichernd irgendwo am Strand Cocktails schlürft.

Liebe Wundermädchen, ihr habt Glück, dass ich euch so liebe und das meine Laune trägt. Sonst wäre ich bestimmt ein schlecht gelauntes Monster. Aber euer strahlendes Lächeln, dieses Besondere, dass ihr nur mir schenkt, trägt mich durch den Tag. Es ist unglaublich, wie sehr ihr alles verändert habt.

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