„Nicht die Mama!“

Liebe Wundermädchen,

ich liebe euch unglaublich und will euch nicht missen. Trotzdem müssen wir da mal was besprechen: Mama braucht Zeit für sich. Nur ein klitzekleines Bisschen.

Früher schaute ich gern eine Serie, die Dinos. Kennt ihr die? Das Baby kannte auch nur zwei Kategorien: Mama und nicht die Mama. So könnte man das auch hierher übertragen. In den letzten zwei Wochen geht hier scheinbar nichts ohne mich, und das strengt mich sehr an. Sonntag habe ich noch nicht einmal eine Dusche geschafft, weil ihr nicht bei Papa bleiben wolltet. Wenn wir allein sind ist Duschen kein Problem. Ich hatte mir so gewünscht mir meine Haare zu färben. Nichts da. Letzte Woche war ich das erste Mal zur Rückbildung. Ihr habt geweint, bis ich zurück war. Euer Papa war so verzweifelt, dass er eure Oma zur Hilfe rief, aber erst als ich euch in den Arm nahm wart ihr sofort still und seid erschöpft eingeschlafen. Euer Papa war unglaublich traurig deswegen. Denn eigentlich seid ihr gern mit ihm zusammen. Wenn er hier ist, habt ihr gar keine Zeit für mich. Das ist schön und ich genieße es, wenn ihr Spaß mit Papa habt. Aber den Raum verlassen darf ich nicht, dann bricht hier die Hölle los.

Meine Lieben, so geht das nicht weiter. Ich will nicht viel, aber Rückkbildung muss sein. Und ein bisschen Mamazeit wenn der Papa da ist, auch. Sonst bleibt nicht viel von Mama übrig. Ich brauche das, sonst werde ich unglücklich. Eine ausgiebige Dusche ohne immer ein Ohr bei euch haben zu müssen oder mal Zeit für ein Bad? Es ist schön mit Papa, versucht es mal. Bitte.

Aktion 11 – Liebster Blogaward

Da kommt ein Pokal vorbeigewandert, danke, liebe Gänseblume! Ich habe mich sehr gefreut! (www.untermherzen.blogspot.de) 

Ich soll nun Folgendes tun:

  • 11 Geheimnisse preisgeben
  • 11 Fragen beantworten
  • 11 Fragen an andere Blogger stellen

Geheimnisse? 11? Mal sehen…

  1. Ich bin noch nicht ganz 30 und habe schon ein paar graue Haare.
  2. Manchmal denke ich, wie einfach es mit einem Einling wäre.
  3. Ich kann nicht lügen, wenn ich Alkohol getrunken habe.
  4. Ich entscheide innerhalb von Sekunden, ob ich jemanden leiden kann, oder eben nicht.
  5. Vertrauen fällt mir schwer.
  6. Manchmal bin ich richtig faul.
  7. Ich hasse es, wenn Menschen neidisch sind.
  8. Ich bin nicht immer tolerant, einige Dinge sind für mich schlicht indiskutabel und machen mich sehr, sehr wütend (z.B. Kinder muss man schreien lassen, Homosexualität ist eine Krankheit… Wehe, ihr denkt so!) Und wenn ich sowas höre, werde ich sehr, sehr ungemütlich.
  9. Ich habe keine beste Freundin.
  10. Wenn ich es mir leisten könnte, würde ich mich ausschließlich von Bioprodukten ernähren.
  11. Ich bin zwar schlank, hätte aber trotzdem gern 5 kg weniger.
11 Fragen von Gänseblume:
  1. Warum bloggst du? Ich hatte eine schwierige Kinderwunschzeit. Nach meiner ersten Fehlgeburt hatte ich das Bedürfnis, meine Gefühle los zu werden. Da wir es im Familien- und Freundeskreis nicht sagen wollten, begann ich zu bloggen. Ich habe unglaublich viele Gleichgesinnte gefunden und habe mich endlich mal verstanden gefühlt.
  2. Seit wann? Seit September 2011.
  3. Bist Du ein Sommer- oder Wintermensch? Sommer!
  4. Berge oder Meer? Meer. Ich hab Meerweh…
  5. Besitzt Du ein Fahrrad und wofür benutzt Du es? Nein, ich besitze seit drei Jahren keines mehr.
  6. Kennst Du viele Menschen aus dem Netz inzwischen persönlich? Nur per Mail, getroffen habe ich noch Niemanden.
  7. Kannst Du kochen und wenn ja, was am besten/liebsten? Ja, ich koche sehr gern und probiere gern aus. Süßspeisen sind meine Spezialität.
  8. Handarbeit – spießig oder cool? Cool!
  9. Trägst Du eher High-Heels oder Turnschuhe? Turnschuhe. Auf Absätzen kann ich nicht laufen.
  10. Bist Du sportlich? War ich bis zur Zwillingsschwangerschaft, ich hoffe, dass ich bald wieder aktiver sein kann.
  11. Wenn Du eine Million € geschenkt bekommen würdest, dann…? …würde ich ganz viel Familienzeit mit dem Wundermann genießen, würde alle Schulden bezahlen und wäre traurig, dass es nicht reicht nun mit der Arbeit aufzuhören.

Aus Erfahrung weiß ich, dass die Blogs, die ich regelmäßig lese, eh nicht mitmachen oder schon getaggt wurden, also gebe ich die Aktion für alle, die möchten, frei. Bitte piept kurz, wenn ihr mitmacht, und zwar mit folgenden Fragen:

1. Dein größter Traum?

2. Was war das schönste Geschenk, dass du bekommen hast?

3. Was würdest du gern können?

4. Was macht dich im Alltag glücklich?

5. Wofür hättest du gern mehr Zeit?

6. Gibt es etwas, dass du bereust?

7. Deine schönste Urlaubserinnerung?

8. Was findest du am Schönsten an dir?

9. Wenn du einmal eine gute Fee sein dürftest: Wem würdest du drei Wünsche erfüllen wollen und warum?

10. Was liest du gerade?

11. Ergänze: Heute Abend mache ich…

Es ist Liebe

Die Wundermädchen sind nun 10 Wochen und 3 Tage alt.

Liebe M.,

du bist die Erstgeborene und das merkt man dir auch deutlich an. Du hast eine starke Persönlichkeit, weißt genau was du willst und vor allem: Was du nicht willst. Dann gibst du nämlich supersüsse Knurrgeräusche von dir. Zum Dahinschmelzen niedlich…

Du bist unglaublich ehrgeizig, so übst du schon seit einer Weile gegen Gegenstände zu schlagen (Spieletrapez, Mobile) und bist da schon sehr zielgerichtet. Wütend wirst du, wenn es nicht klappt und schimpfst dann, aber versuchst es trotzdem weiter, so lange, bis es klappt. Dann freust du dich total und strahlst. Außerdem bist du total neugierig und findest alles spannend, was neu ist. Wenn es nach dir ginge, müsste jeden Tag etwas Neues erlebt werden. Egal, ob wir Jemanden treffen, der dir noch fremd ist oder ob wir einen neuen Ort entdecken. Du bist am Liebsten immer mittendrin und willst alles mitbekommen. Als wir zwei kleine Kinder zu Besuch hatten, hast du sie in deiner Wippe sitzend beobachet, begeistert gequitscht und fleißig mit den Armen gefuchtelt. Ich bin sicher, du hättest gern mitgespielt oder zumindest gern vor Begeisterung geklatscht. Bald, mein Schatz, bald…

Du bist immer fröhlich, gut gelaunt, lachst unglaublich viel, findest „das fremde Baby“ im Spiegel total aufregend und bist nur selten verschmust, aber wenn, dann bekommst du gar nicht genug davon. Du beobachest gern deine Schwester, auch wenn sie von dir gar nichts wissen will.

Wenn dein Papa nach Hause kommt, wirst du immer wach und freust dich. Du streckst ihm deine Arme entgegen und willst SOFORT hochgenommen werden. Wehe, er geht erst duschen…

M., wir lieben dich einfach ganz unglaublich und freuen uns auf jeden Tag mit dir. Es ist so schön, dass du unsere Tochter bist.

Liebe A., unsere Sanfte. Du bist wahnsinnig anhänglich und verschmust. An manchen Tagen bist du ein ausschließliches Mamakind, dann möchtest du noch nicht mal in Papas Arm. Aber auch, wenn du keinen Mamatag hast bist du sehr wählerisch, wer dich anfassen darf oder gar auf den Arm nehmen. Trubel magst du nicht, unbekannte Situationen und fremde Menschen sind in deinen Augen total überflüssig, zufrieden bist du dann nur im Tragetuch oder an Mamas Brust. Von dort aus wird dann die neue Welt mit großen, runden Augen betrachtet. Wenn dich jemand ansehen will, versteckst du dich schnell und bist ganz schüchtern. Einmal hatten wir kein Tuch dabei, da hast du schrecklich geweint. Auch Mamas Arm reichte da nicht, das schien dir nicht sicher genug.

Du bist ein sehr fröhliches Kind, wenn du lachst, geht die Sonne auf und alle schmelzen dahin. Du plapperst schon ein bisschen, gurgelst, gluckst und machst Laute, ganz leise und sanft, und du liebst es, wenn man dir vorsingt. Das Spieletrapez und das Mobile  möchtest du nur angucken, nicht anfassen.

Wenn du Hunger hast, verstehst du da keinen Spaß. Bevor du deine Augen ganz geöffnet hast, meldest du deine Ansprüche lautstark an. Warten? Nein, danke! Du weinst du so lange, bis du endlich bei Mama sein kannst. Außerdem bist gar nicht gern allein, du bist immer da wo auch ich bin.

Liebe A., du bist ein echtes Goldstück. Wir lieben dich so unendlich und jeder Tag mit dir ist großes Glück. Es ist so schön, dass du unsere Tochter bist.