Wie ich auszog um die Übelkeit zu besiegen.

Diese ständige Übelkeit und ich, wir sind wirklich keine Freunde. Tag für Tag quält sie mich und kichert vermutlich böse. Sie hat mich bereits drei Kilo Körpergewicht gekostet und Einiges an Schwung, Fröhlichkeit und Leichtigkeit. Ich nerve mich selbst aus verschiedensten Gründen, Lebensmittel einkaufen wird zum Horrortrip und jeder Ausflug, der von der heimischen Toilette wegführt, macht ein bisschen Angst (Mantra: bitte jetzt nicht k****n, bitte jetzt nicht k****n…). Und da das hier kein Dauerzustand werden soll und ich meinen beiden Wunderwesen auch ein paar Glückshormone gönne, muss eine Lösung her.

Ich habe diverse Dinge ausprobiert, eure Ratschläge beherzigt und für mich neu zusammengebastelt. Hier nun mein persönliches Geheimrezept: Hunger muss SOFORT gestillt werden, er duldet keinen Aufschub sondern bestraft mit K****n. Also ist immer etwas Essbares in der Nähe. Bonbons funktionieren auch sehr gut. Ich stehe nachts auf und esse eine Kleinigkeit, denn die nächtliche Essenspause ist sonst viel zu lang. Wenn ich öfter wach werde, esse ich jedes Mal etwas, denn wach heißt Hunger, und zwar SOFORT. Tagsüber esse ich viele, viele Zwergenportionen. Ich muss bestimmte Gerüche absolut meiden, zu enge Kleidung führt zu Unwohlsein mit Folgen, aber Nausema ist mir  wenigstens eine Hilfe. Wenn ich all das einhalte bleibt es bei einer Toilettenumarmung pro Tag. Das lässt sich aushalten, finde ich.

Nun muss ich noch 6x schlafen bis ich endlich wieder zum Arzt darf. Dann habe ich vier Wochen seit dem letzten Termin geschafft. Ich habe so viel Angst, bin schrecklich ungeduldig und gleichzeitig freue ich mich darauf. Hoffentlich ist alles gut…

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3 Kommentare zu “Wie ich auszog um die Übelkeit zu besiegen.

  1. Liebe Emma,

    super, dass Du so langsam die Übelkeit in den Griff bekommst. Stelle mir gerade vor, wie Du wie ein Eichhörnchen an mehreren Stellen im Haus kleine Futterdepots angelegt hast und hier und da dann eine Kleinigkeit ausbuddelst 😉
    Noch 6x schlafen? Das ist ja fast wie Warten auf Weihnachten in der Kindheit. Auch da waren wir von Vorfreude und Ungeduld erfüllt und gleichzeitig ein bisschen besorgt, ob wir tatsächlich das bekommen was wir uns gewünscht haben. Liebe Emma, alles wird gut, nur Mut.
    GLG Yasmin

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